Ernährung Part 2

Nun sind ein paar Wochen seit dem ersten Ernährungsbeitrag vergangen und ich möchte euch die nächsten Erfolge und Misserfolge mitteilen. Denn auch letzteres gehört zu einer ehrlichen Kommunikation. Also greifen wir die sofort auf. Die letzte Woche war ein Desaster wie es im Buche steht. Mädelsabend beim Italiener, Frühstück bei Freunden, Sushi mit dem Herzmann und noch so zwei, drei, zwölfzigtausend Schokoladenhäpse. Nun ja, passiert. Und warum passiert das? Weil man zu faul war, den Essensplan fortzuschreiben und dementsprechend einzukaufen. Also folgt heute ein kleiner Tritt in den Po und ab morgen geht es wieder vernünftig weiter.

Die Erfolge lassen dennoch schon für sich sprechen. Die Konzentrationsfähigkeit ist wesentlich besser geworden, die Mittagstief sind wie weggepustet und die Heißhungerattacken als hätte ich 48 h lang nichts zwischen die Zähne bekommen, gibt es auch nicht mehr. Einzig allein meine Liebe für Schoki macht es mir aufgrund der vielen Weihnachtssüßigkeiten noch etwas schwer, aber da ich im vergangenen Jahr bereits zuckerfrei gelebt habe, bin ich zuversichtlich das wieder zu schaffen.

Einige meiner Kollegen*innen und Freunde fragten nun, was wir an unserer Ernährung umgestellt haben. Ich muss sagen, ich bin generell kein Freund von zu viel Weißmehlprodukten, sodass ich zusätzlich auch gern auf glutunfrei achte. Ansonsten ist das eine reine Low Carb- Ernährung und der Verzicht auf Nudeln, Reis und Kartoffeln. Ich nehme drei Mahlzeiten am Tag zu mir, zwischen den jeweiligen Menüs liegen gute 5 Stunden Essenspause. Das Frühstück ist relativ frei, hier könnt ihr Kohlenhydrate zu euch nehmen und ausgiebig satt essen. Ob ein Vollkornbrötchen oder Schnittchen. Ich favorisiere mein Müsli. Joghurt mit Bircher Müsli oder Haferflocken und Obst. Das macht lange satt und zufrieden. Ganz wichtig ist natürlich auch viel Trinken. Das füllt den Magen die ganze Zeit und es kommt gar kein Hungergefühl auf. Zum Mittag gibt es Speisen mit mittelmäßigen Anteil an Kohlenhydraten und abends nur noch 10 g Kohlenhydrate. Jede Portion – also morgens, mittags, abends – übersteigt auch keine 300 g. Anfangs hatte ich Befürchtungen, ich könnte nicht ausreichend satt werden, aber die Erfahrung zeigt – du irrst dich. Manchmal bin ich erschrocken wie groß meine Portionen vorher mal so waren. Davon kann ich jetzt zwei Mal essen.

Wichtig ist in erster Linie nach wie vor „MAN MUSS ES SELBST WOLLEN“. Die tollste Ernährungsumstellung bringt dir nichts, wenn es im Kopf nicht Klick gemacht hat.

Wer Lust hat, probiert mal die Spinat-Lachsrolle aus. Die kannst du am Abend vorher zubereiten und hast dann zwei Mal ein Mittagsmenü oder du gibst deinem Partner*in etwas eine Portion mit.

Spinat-Lachsrolle

  • 200 g Rahmspinat
  • 200 g Räucherlachs
  • 100 g Frischkäse
  • 100 g Gouda (gerieben)
  • 2 Eier

Du lässt den Spinat im Topf auftauchen und erhitzt ihn kurz. Anschließend rührst du zwei Eier unten und verteilst die Masse auf ein Backblech. Den Gouda darüber streuen und bei 200° Grad für 15 Minuten in den Backofen. Sobald der Boden ausgekühlt ist, bestreichst du ihn mit dem Frischkäse und verteilst den Lachs darauf. Rolle den Teig an der kurzen Seite zusammen und stelle ihn über Nacht in den Kühlschrank. Am nächsten Tag hast du ein leichtes, aber sättigendes Mittagessen und kannst nach der Pause wohl genährt weiterarbeiten.

Viel Spaß beim Nachkochen.

Eure Moni

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