Jahresrückblick und was 2019 so alles kommen könnte…

2018. Ein Jahr was ich mir definitiv vor einem Jahr etwas anders vorgestellt hatte. Zwar war mein Dad zum Jahreswechsel 2017/2018 im Krankenhaus und das Jahr fing somit bescheiden an, aber was da ab März folgte, gleicht einer Horrorgeschichte. Mama und Papa gaben sich gefühlt die Klinke in die Hand im Krankenhaus. Und dann im Mai das, wo vor wir Kinder alle Angst haben. Ein Elternteil stirbt. Ich dachte, es reißt mir den Boden unter den Füßen weg und ich kippe um. Für mich ist es jetzt im Januar 2019 und mehr als sieben Monate später genau so schlimm wie im Mai 2018. Zeit heilt die Wunden nicht. Sie macht sie erträglicher. Ein ganz großer Dank geht da an meinen Herzmann, der meine kleinen Zusammenbrüche tapfer trägt und mich aufmuntert. Und natürlich an all meine Lieben – ihr wisst selbst, wer gemeint ist. Ihr seid großartig!

Auch wenn 2018 für mich sehr traurig war, gab es dennoch viele schöne Momente. Wir waren in Hamburg, Prag und auf Rügen. Die drei Auszeiten im Winter/Frühling taten so gut und ich schaue etwas wehmütig in meinen Kalender und sehe noch nicht eine gebuchte Reise. Ich glaube, ich sollte da was ändern und „Wochenendtrip buchen“ sollte ein Punkt auf der to do-Liste werden. Zur Auswahl steht wie immer die Ostsee. Aber die Nordsee, Berlin, Salzburg und London reizen mich auch sehr. Es gibt noch so viel zu sehen. Statt Reisen haben wir dieses Jahr zumindest schon mal ausreichend Konzerte gebucht: Northern Lite, Revolverheld und Mumford & Sons.

Der wohl aufregendste Moment war im August. Der kleine Ritter ist jetzt ein ABC-Schütze und ich bin mächtig stolz auf meinen Bonusjungen. Er macht das so großartig. Ich kaufe ein Buch nach dem anderen, um ihm das Lesen so schmackhaft wie möglich zu machen und zu motivieren. Was gibt es schöneres als seine Nase zwischen hunderten von Buchseiten zu stecken und zu schmökern. Es freut einen so, wenn man die Fortschritte sieht, die sie tagtäglich machen. Ein Goldjunge auf dem richtigen Weg.

Meine Fortschritte blieben im vergangenen Jahr etwas auf der Strecke. Sport wurde ganz schön klein geschrieben. Das versuche ich natürlich 2019 wieder zu ändern und knüpfe lieber an 2017 an – auch was die Ernährung betrifft. Die letzten Monate waren definitiv schon wieder viel zu viel Geschlemme. Daher esse ich seit geraumer Zeit Stück für Stück wieder mehr glutenfrei. Das tat mir schon mal sehr gut und ich denke, das könnte wieder so sein. Mehr Konzentration, keine Müdigkeitsphasen mehr, kaum Kopfschmerzen. Einfach rundum wohler.

Einzig und allein das Klavier spielen habe ich tapfer durchgezogen. Aufgrund der familiären Umstände zwar mit einer kleinen Pause, jedoch läuft es seit dem Sommer rund ich und ich lerne stetig dazu und bin ein kleines bissl stolz auf mich. „Für Elise“ war das schwerste Stück und ist auch noch nicht ganz fertig. Mein Ziel 2019 ist dann ein Stück von Yann Tiersen.

Ich bin positiv gestimmt und freue mich darauf, ein tolles Jahr mit vielen bunten Seiten zu schreiben.

Lieben Gruß, Moni

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